"Und was für eine Gottheit auch immer irgendein Gläubiger verehren will, dessen Glauben befestige ich."
(Krischna in der Bhagavadgita 7,21)

 

Pluralismus der Religionen,
Ansichten rund um Religion

zZt. vorhandene Seiten:

allgemein:

- Ethik
- Die Vielfalt der Religionen, Modelle für das Verhältnis der verschiedenen Religionen zueinander
- Fundamentalistische Denkstrukturen
- links und Literatur

Zum Christentum (eingige Artikel betreffen hier natürlich auch das Judentum):

- Ein paar Aspekte des Religiösen
- Gedanken zur Theodizee
- Heiden in der Bibel, Möglichkeit einer positiven Sicht
- Messiasprätendenten
- Modernere Fälschungen und Fehlinterpretationen der Jesus-Überlieferung
- antike Sichtweisen und Bezüge zum Tod Jesu
- Die Prophezeihungen im Buch Daniel
- Die Prophezeihungen in der Offenbarung des Johannes
- Widersprüche in der Bibel

Zum Judentum:

- Zum Verhältnis des Judentums zu den anderen Religionen
- Polytheismus - Monolatrie - Monotheismus, die Entwicklung jüdischer Gottesvorstellung

Zum Islam:

- Toleranz gegen Andersgläubige und gegen persönliche Feinde, in Zitaten aus dem Koran
- Widersprüche in Koran und Sunna
- Zum geologischen Weltbild des Koran
- Mohammed, sein Wunsch nach Kritik

Demokratie/Defizite:

- citipost-Zustellrichtlinien: falsche Beurkundungen in Hannover - vorläufige Darstellung
- - Fehlerhaft beurkundet werden u.A. Zustellungen, die im Auftrag des jobcenters, der Fahrerlaubnisbehörde oder einiger Gerichtsvollzieher vorgenommen werden.
- - juristische Untersuchung zur Unzulässigkeit unwahrer Beurkundungen
- - Die verschiedenen Religionen über die Unsittlichkeit des Lügens

Sonstiges:

- Zins-, Spar- und Kredit-Rechner
- Abschätzung des Zeitbedarfs für einen Postzustellbezirk



Wozu diese homepage?

Als Freund des Hinduismus, speziell des bhakti-yoga (ohne mit allen Ansichten der hier verlinkten Seite übereinzustimmen), möchte ich Verständnis für fremde religiöse und weltanschauliche Ansichten wecken. Ich frage nach den Quellen von Intoleranz und nach den Möglichkeiten, intoleranten Denkstrukturen zu begegnen. Geplant sind vor allem Texte zum Verhältnis der Religionen zueinander, wie auch zum Verhältnis von Religion und Wissenschaft. Ziel ist interreligiöse und interkonfessionelle Toleranz.

Toleranz gegen Andersdenkende und Wahrung einer eigenen Position schließen sich dabei m.E. nicht aus, sondern bedingen einander vielmehr.

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Kleingeschriebene Texte wie die folgenden Absätze können auf allen Seiten überlesen werden, ohne den Zusammenhang zu verlieren. In Materialsammlungen geben sie oft eine (mir selbst freilich wichtige) Interpretation, ansonsten nähere Erläuterungen oder ausführlichere Umschreibungen des Vorhergesagten.

Ein Missionar will nach dem Vorbild Franz von Assisis aller Kreatur (Römer8,21) das Evangelium zur Rettung der Seele bringen und begegnet im afrikanischen Urwald einem Löwen. Der Löwe will aber offensichtlich nichts von den Worten des Missionars wissen, und alles deutet darauf hin, daß es dem armen Missionar nicht so glimpflich ergehen wird, wie einst dem Daniel in der Löwengrube (Daniel6,24). Angstvoll schließt er die Augen und fleht zu seinem Herrn. Im Gebet findet er Ruhe, und als er seine Augen öffnet, sieht er eine ganze Löwen-Familie, alle sitzen friedlich vor ihm, die Köpfe geneigt und die Pfoten zum Gebet aneinandergelegt. Freudig schickt er ein Dankgebet zum Himmel und Gott gewährt ihm die Gnade, die Worte der Tiere verstehen zu können: "Komm, Herr Jesu, sei Du unser Gast, ...."

Mi 6,8 heißt es: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Ganz so einfach kann man aber offensichtlich nicht feststellen, was gut und was böse ist. Für den Missionar im Witz ist etwas Anderes gut, als für die Löwen. Man sieht, daß die Formulierung einer Wahrheit vom Umfeld abhängig ist, in dem sie gelten soll.

Christen werden errettet, das lehrt die Bibel ganz klar, zum Beispiel im Johanesevangelium, Kapitel 3 Vers 16: Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Wie ist das zu verstehen? Was ist mit den Juden, den Hindus und Buddhisten, den Muslimen und den Anhängern einer Naturreligion, mit den Atheisten und den Agnostikern? Um das zu klären, muß ein solcher Bibelvers genau analysiert werden. Der historische Hintergrund, der gesamtbiblische wie auch der unmittlebare Zusammenhang in der Erzählung des Evangeliums sind da von Bedeutung, aber auch der gesunde Menschenverstand und vor allem natürlich das innerste sich-angesprochen-Fühlen, die eigentliche Dimension eines religiösen Textes.

Noch einen jüdischen Witz:
Rabbi: Ich gebe dir einen Schekel, wenn du mir sagt, wo Gott ist.
Schüler: Und ich gebe dir zwei, wenn du mir sagst, wo er nicht ist.

Eine interessante Lektüre wünscht
Ulf Gerkan, Herforder Straße 10, 30459 Hannover

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erstellt: Sommer 2000 letzte Änderung: 08.01.2017
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